Meine Bücher

Hier stelle ich euch meine Herzensprojekte vor.


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Die Frauen von Kanat
Geschichten, die uns finden

Kurzgeschichten basierend auf dem Roman  „Flügel aus Licht“ 

Band 2026/3

Kanat ist ein Haus in den Bergen Antalyas. Ein Ort für Frauen mit gebrochenen Herzen, aber auch ein Ort für neue Hoffnung und Heilung.

Gefühlvoll erzählt die Autorin Kurzgeschichten über Frauen, die hierher gekommen sind, um Ruhe und zu sich selbst zu finden und um zu heilen. 

Die Frauen von Kanat
Geschichten, die uns finden

Kurzgeschichten basierend auf dem Roman  „Flügel aus Licht“ 

Band 2026/2

Kanat ist ein Haus in den Bergen Antalyas. Ein Ort für Frauen mit gebrochenen Herzen, aber auch ein Ort für neue Hoffnung und Heilung.

Gefühlvoll erzählt die Autorin Kurzgeschichten über Frauen, die hierher gekommen sind, um Ruhe und zu sich selbst zu finden und um zu heilen. 

Die Frauen von Kanat
Geschichten, die uns finden

Kurzgeschichten basierend auf dem Roman  „Flügel aus Licht“ 

Band 2026/1

Kanat ist ein Haus in den Bergen Antalyas. Ein Ort für Frauen mit gebrochenen Herzen, aber auch ein Ort für neue Hoffnung und Heilung.

Gefühlvoll erzählt die Autorin Kurzgeschichten über Frauen, die hierher gekommen sind, um Ruhe und zu sich selbst zu finden und um zu heilen. 

Zwischen Gästelächeln und Tränenspuren - Teil 2
(2026)

Im zweiten Teil der Corolla-Reihe erzählt die Autorin neue, bewegende und oft auch humorvolle Geschichten aus ihrem Alltag
als Gästebetreuerin.

Begegnungen, die das Herz berühren.
Momente, die zum Lachen bringen.
Erinnerungen, die bleiben.

Ein Buch über Menschen, Freundschaften und die kleinen Augenblicke, die einen Urlaub unvergesslich machen.

Leseprobe „Zwischen Gästelächeln und Tränenspuren - Teil 2“ 


Die ersten Gäste betreten die Lobby, und mit ihnen beginnt wieder dieses vertraute Schauspiel aus Ankommen, Hoffen und kleinen Urlaubsträumen.

Ich stehe wie so oft mittendrin – mit einem Lächeln auf den Lippen und tausend Geschichten im Herzen.

Manche Gäste kommen nur für die Sonne.

Andere kommen, weil sie hier für einen Moment vergessen können, was sie zuhause zurückgelassen haben.

In acht Jahren Gästebetreuung habe ich gelernt:

Hinter jedem Koffer steckt ein Leben. Hinter jedem Lächeln manchmal auch eine Träne.

Und genau dort – zwischen Gästelächeln und Tränenspuren – beginnen die Geschichten, die dieses Buch erzählt.

Kinder der Stille
(2026)


 

Kinder der Stille erzählt die erschütternde Geschichte von Mara, einem Mädchen, und Stefan, einem Jungen, die in den 1970er Jahren in der DDR ohne Grund von ihren Familien getrennt werden. 


Während sie in einem Heim ums Überleben kämpfen, erlebt Maras Mutter die grausame Realität des Frauengefängnisses Hoheneck. 

Leseprobe „Kinder der Stille“ 

(Nachwort - auszugsweise)
Die Geschichte von Mara, Stefan und Karin Sommer basiert auf den Schicksalen vieler Kinder und Frauen in der DDR. In den 1970er Jahren existierte ein System, das Kinder ohne jeden rechtlichen Grund ihren Familien entriss. Die Staatssicherheit, besser bekannt als Stasi, spielte dabei eine zentrale Rolle. Familien wurden überwacht, jeder Versuch, sich der Kontrolle zu entziehen, konnte als „konterrevolutionär“ ausgelegt werden – und Kinder waren die Mittel, um den Druck auf die Eltern zu erhöhen.

 

Viele Kinder wurden in staatliche Heime gebracht, oft unter dem Vorwand „pädagogischer Förderung“ oder „Fürsorge“. Doch die Realität war meist eine andere: Unterbringung in überfüllten Räumen, rigide Tages-abläufe, strenge Aufsicht, körperliche und psychische Gewalt gehörten zum Alltag. Die Kinder waren häufig isoliert, durften kaum Kontakte zu ihren Familien pflegen und mussten Gehorsam ohne Fragen zeigen. Die Heimleiter und Erzieher hatten umfassende Macht, unterstützt von der Stasi, die jeden Widerstand oder jede Kritik dokumentierte.

 

Die Figur von Mara spiegelt diese Erfahrungen wider. Angst, Wut, Aufbegehren und zugleich der Wunsch nach Selbstbestimmung waren Gefühle, die viele der Betroffenen begleiteten. Stefan repräsentiert die Suche nach Identität und die Kraft der Solidarität unter Gleichaltrigen – eine der wenigen Möglichkeiten, in diesem repressiven System menschliche Nähe und Unterstützung zu erfahren.

 

Karin Sommer, die in Hoheneck inhaftiert wird, basiert auf den realen Berichten von Frauen, die in diesem berüchtigten Frauengefängnis eingesperrt waren. Hoheneck war eines der härtesten Gefängnisse der DDR, bekannt für Zwangsarbeit, Isolation, Demütigung und psychische sowie physische Gewalt. Zeitzeugen berichten von extrem strengen Regimen, körperlicher Bestrafung, den sogenannten „Todeszellen“ und der ständigen Kontrolle durch Aufseher. Frauen, die politische Opposition zeigten oder die „falsche Ein-stellung“ hatten, mussten schwerste Zwangsarbeit leisten, darunter das Nähen von Uniformen, die Fertigung von Arbeitsmaterial oder repetitive Tätigkeiten in Werkhallen.

 

Das Gefängnis wurde zu einem Symbol staatlicher Willkür: Viele Frauen verloren nicht nur ihre Freiheit, sondern auch den Kontakt zu ihren Kindern. In manchen Fällen wurden Kinder der Gefangenen in staatliche Heime gegeben, ohne dass die Mütter informiert wurden. Diese Praxis war Teil eines Systems, das Familien zersetzte und Gehorsam erzwingen sollte.

 

Ein weiteres historisches Element des Romans ist der Jugendwerkhof Torgau. Dort wurden Kinder und Jugendliche, die sich angeblich „asozial“ verhielten oder den Regeln der DDR widersprachen, untergebracht. Die Bedingungen waren streng, die Strafen hart. Zeitzeugenberichte sprechen von Isolation, körperlicher Arbeit, Repression und psychischem Druck. Die Angst, dorthin geschickt zu werden, war ein ständiges Druckmittel, um Gehorsam zu erzwingen. Die Erwähnung von Torgau im Roman ist historisch belegt: Jugendwerkhöfe dienten der Erziehung nach dem politischen Ideal der DDR, oft mit brutaler Konsequenz bei „Widerstand“.

 

Ein weiteres, weniger bekanntes historisches Faktum ist der sogenannte „Freikauf“ politischer Gefangener durch die Bundesrepublik Deutschland. Ab den 1960er Jahren bis in die 1980er Jahre verhandelten westdeutsche Behörden heimlich mit der DDR über die Freilassung von Gefangenen, oft gegen Zahlung von Devisen oder anderen Leistungen. Besonders Frauen aus Hoheneck gehörten gelegentlich zu den Freikäufen. Die Vorgänge waren geheim, wurden kaum dokumentiert, und die Betroffenen erhielten oft erst kurzfristig Bescheid. Diese Praxis bot jedoch einigen Familien eine reale Chance auf Wiedervereinigung und Freiheit – wie im Roman dargestellt.

 

Die Geschichte zeigt auch, dass Wissen und Dokumentation überleben können. Die geheimen Akten, die Mara und Stefan sichern, stehen symbolisch für die Bedeutung von Erinnerungen, Beweisen und der Weitergabe von Wahrheit. Zeitzeugenberichte, Foto-grafien, Briefe und Dokumente sind heute essenzielle Quellen, um die Realität der DDR-Heime, Hoheneck und Torgau zu verstehen und die Stimmen der Opfer hörbar zu machen.

 

Es ist wichtig zu betonen, dass die in diesem Roman erzählten Geschichten fiktiv sind – die Figuren Mara, Stefan und Karin Sommer wurden aus literarischen Gründen geschaffen. Ihre Erlebnisse basieren jedoch auf realen Ereignissen, auf historischen Fakten und authentischen Berichten von Betroffenen. Die Handlung ist eine literarische Collage, die die emotionalen, psychologischen und sozialen Dimensionen der DDR-Zwangsmaßnahmen vermittelt.

Der Wind trägt meinen Namen
(2025)

Lena wächst unter schwierigen familiären Verhältnissen auf. Das Segelboot ihrer Großeltern bietet dem Mädchen Trost und unbeschwerte Momente auf dem Wasser. Als sie älter wird, versucht Lena verzweifelt, ihrem alten Leben zu entkommen. Wird sie irgendwo eine neue Heimat finden?

Leseprobe „Der Wind trägt meinen Namen“ 

 

Die ersten Zeilen zu diesem Buch entstanden vor ungefähr dreißig Jahren – in einem Tagebuch, zwischen Kaffeeflecken, zerknitterten Seiten und den Sehnsüchten eines Mädchens, das die Welt verstehen wollte. Ich habe geschrieben, verworfen, wieder angefangen. Immer wieder. Weil manche Geschichten erst reifen müssen – so wie der Mut, sie wirklich zu erzählen. Und irgendwann war er da, dieser eine Moment, in dem die letzten Zeilen endlich Sinn ergaben. 


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Der Wind kam leise.
So leise, dass Lena ihn kaum bemerkte.
Er streifte über die Wasseroberfläche,
flüsterte in die Stille hinein
und brachte den Geruch von Salz, Freiheit und Erinnerung mit sich.

Lena stand barfuß am Steg,
ihre Gedanken irgendwo zwischen Damals und Jetzt.
Jeder Windstoß schien ihr etwas zuflüstern zu wollen –
von Aufbruch, von Abschied, von Leben.

„Vielleicht,“ dachte sie, „trägt der Wind nicht nur meinen Namen,
sondern all das, was ich einmal war – und wieder werden will.“

Sie lächelte, und für einen kurzen Moment
fühlte sich alles leicht an.
Wie ein Neuanfang.
Wie ein Versprechen.

Zwischen Gästelächeln und Tränenspuren
Aus dem Alltag einer Hotelgästebetreuerin
(2025)


Ein Hotel an der türkischen Riviera wird für viele Gäste ein Zuhause auf Zeit. Ich schildere die emotionalen Erlebnisse aus acht Jahren als Gästebetreuerin, von kleinen Wundern und großen Momenten, von Heiterem ebenso wie von unvergleichlichen Begegnungen.

Leseprobe „Zwischen Gästelächeln und Tränenspuren“ 

Wenn die Sonne morgens über dem Corolla aufgeht, glänzt das Meer wie ein Versprechen. Noch ist es ruhig, bevor das erste „Guten Mooorgen, Nicole!“ durch die Lobby hallt, bevor jemand seine Sonnenbrille sucht oder sich fragt, ob der Pool heute wärmer ist als gestern.

Ich atme tief ein. Der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee, Sonnencreme und Meerwasser – mein Lieblingsduft. Seit Jahren begleite ich Gäste durch ihre schönsten Wochen im Jahr. Ich habe Tränen gesehen, weil jemand abreisen musste, und Tränen, weil jemand angekommen ist. Ich habe erlebt, wie Freundschaften entstehen, wie Paare sich streiten und sich wieder versöhnen – manchmal noch vor dem Dessertbuffet.

„Nicole, du bist hier wie ein kleiner Schutzengel!“ hat neulich eine ältere Dame zu mir gesagt, während sie mir heimlich eine Tafel Schokolade in die Hand drückte. Ich musste lachen – Schutzengel in Flipflops, mit Notizbuch und einem Handy, das ständig klingelt.

Aber ja, vielleicht ist das genau das, was dieser Ort braucht: ein bisschen Herz zwischen Gästelächeln und Tränenspuren.

An manchen Tagen fließen beide gleichzeitig. Wenn eine Familie sich verabschiedet und verspricht, im nächsten Jahr wiederzukommen. Wenn ich sehe, wie Kinder, die anfangs schüchtern waren, am letzten Abend auf der Bühne tanzen. Oder wenn ein Gast mir leise erzählt, dass dieser Urlaub mehr war als Sonne und Strand – dass er hier wieder atmen konnte.

Dann weiß ich, warum ich all das mache.
Warum ich bleibe.
Warum das Corolla mehr ist als ein Hotel – es ist ein Stück Zuhause, das man teilt.

Flügel aus Licht
(2025)

Nach dem Tod ihres Mannes steht sie vor einem Leben, das ihr fremd geworden ist.

Eine 39-jährige Frau lässt ihr vertrautes Leben hinter sich und reist in die Türkei. Zwischen den stillen Weiten des Meeres, dem Duft von Zitronenblüten und den Geschichten anderer Frauen beginnt sie zu heilen.

In Kanat, einem Ort für gebrochene Herzen und neue Hoffnung, findet sie Halt - in der Stille, in der Begegnung, in sich selbst.

Im Licht meiner Wunden wachsen Flügel.

Leseprobe „Flügel aus Licht“ 

Es gab Tage, an denen ich das Licht nicht sehen konnte.
Nicht, weil es nicht da war – sondern weil mein Inneres zu laut war.
Die Gedanken, die Erinnerungen, die Fragen, auf die es keine Antworten mehr gab.

Ich erinnere mich an einen dieser Tage. Ich saß auf der Bettkante, das Fenster geöffnet, der Wind spielte mit dem Vorhang. Es roch nach Salz und Hoffnung.

Und ich wusste: Wenn ich nicht jetzt beginne, wieder zu leben, würde ich ewig in diesem Stillstand bleiben.

Also stand ich auf. Nicht wie im Film, nicht mit Musik und Tränen. Einfach nur ein Schritt.

Einer.

Aber er hat alles verändert.

Ich habe begonnen, zu schreiben.

Zeile für Zeile mein Inneres auf Papier gelegt, die Scherben sortiert, nicht um sie zu kleben, sondern um zu verstehen, woher ich komme. Und wohin ich gehen darf.

Heute trage ich meine Flügel nicht sichtbar. Aber ich spüre sie. Und manchmal, wenn ich mutig bin, breiten sie sich aus – aus Licht gemacht, aus Narben und aus Hoffnung.

Freut euch auf meine zukünftigen Werke - aus dem Leben gegriffene, wahre Begebenheiten, historische und zeitgenössische Romane:


Vergessene Stimmen
Herzbrücke
Die Mädchen hinter den Mauern
Die Glasmacherin von Venedig
Wellen der Zeit
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